Johanniskirche

Die säkularisierte Kirche

Kurz nach der Fertigstellung der neuen Strombrücke im Jahr 1965 ist das erste Foto entstanden und zeigt, dass es noch einige Jahrzehnte dauerte, bis die Wunden des Krieges halbwegs verheilt waren. Vermutlich werden in naher Zukunft nicht alle restlos verheilen, aber viele davon werden nach und nach überdeckt.

Fotos: 1960er – Privatsammlung André Böhmert / 2015 – Steffen Kuhn

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Wir stehen auf der Neuen Strombrücke und schauen über die Elbe in Richtung Johanniskirche und neuangelegter Jakobstraße.

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Was bisher geschah

Im Zeitraum von 936 bis 941 fand die Errichtung einer Pfarrkirche in diesem Bereich statt. Erstmals erwähnt wurde sie am 23. April 941. König Otto I. schenkte eine als plebeiam ecclesiam (Volkskirche) bezeichnete Kirche den Mönchen des von ihm gestifteten Moritzklosters. Über das Aussehen dieses Kirchenbaus ist nichts bekannt. Mit einer Urkunde vom 29. Juli 946 bestätigte der König nochmals die Schenkung, wobei sie wieder als Volkskirche, popularem ecclesiam, bezeichnet wurde. Thietmar von Merseburg erwähnt die Kirche 1015 als Kaufmannskirche, aecclesia mercatorum.*

Erste Zerstörung der Kirche durch einen Stadtbrand.

Am 22. Juli 1451 wurde der Nordturm durch einen Blitz getroffen. Es brach ein Feuer aus, das auch auf den nördlichen Turm und das Kirchenschiff übergriff. Ein Drittel des Kirchenschiffes brannte ab.

Durch den schweren Luftangriff auf die Magdeburger Innenstadt am 16. Januar 1945 wurde die Kirche so stark beschädigt, dass nur noch die Türme und die Aussenmauern stehenblieben.

Gründung des Kuratoriums zum Wiederaufbau der zerstörten Kirche.

Eröffnung der wiederaufgebauten Kirche fand am 2. Oktober 1999 statt.

Der Südturm der Kirche erhält über Spenden ihre Spitze zurück.

Noch mehr Informationen über die Geschichte dieses Ortes und weitere Ereignisse in und um Magdeburg finden Sie in unserer Chronik. Wissen Sie noch mehr? Lassen Sie es uns wissen! Wir freuen uns über jeden Beitrag, um diese Seite zu repräsentativen Aushängeschild für Magdeburg zu machen.

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